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KI im Alltag nutzbar machen: 6-Wochen-Reflexionsmethode mit AI-First Logbuch

Geschrieben von Anna Rüde | Jan 6, 2026 4:15:05 PM

Hast du das auch schon mal erlebt? Du arbeitest Wochen, Monate an einer Idee. Du steckst Herzblut, Wochenenden und wahrscheinlich viel zu viel Kaffee in ein Projekt, weil du weißt: Das hier ist der Hebel, der alles verändert. Und dann stehst du da, im Hamburger Winter, der Wind peitscht dir um die Ohren, und du kämpfst mit einem eiskalten Auto gegen einen Eisberg, nur um dieses Projekt endlich in die Welt zu bringen.

Genau so sah mein gestriger Tag aus. Und wisst ihr was? Es war jede Sekunde wert.

Ich habe gestern die ersten 50 Exemplare meines brandneuen AI-First Mindset Logbuchs von der Druckerei abgeholt. Drei kleine Kisten. Klingt nach nicht viel? Für mich sind es hunderte Stunden Arbeit, unzählige Workshops und die Erkenntnis, dass wir bei der KI-Transformation bisher das Wichtigste vergessen haben: Den Menschen und seine täglichen Gewohnheiten.

In diesem Artikel erzähle ich dir, warum ich in einer digitalen Welt auf Papier setze und wie meine neue 6-Wochen-Reflexionsmethode dafür sorgt, dass KI in deinem Unternehmen endlich vom "Häkchen-Thema" zur echten Routine wird.

Das "KI-Häkchen"-Phänomen: Warum Wissen allein keine Veränderung bringt

In den letzten zwei Jahren habe ich mit so vielen Geschäftsführern und KI-Verantwortlichen gesprochen. Fast jeder sagt mir heute: „Anna, wir haben ja schon was mit KI gemacht.“

Und ich denke mir dann immer: Cool! Und wie läuft’s?

Oft muss ich gar nicht fragen. Ich spüre die Unsicherheit hinter dem „Häkchen“. Viele Unternehmen haben Schulungen gebucht, Lizenzen gekauft und „Druckbetankung“ in Form von Tages-Workshops betrieben. Aber wenn ich die Mitarbeitenden frage, sehe ich oft keine Begeisterung, sondern Überforderung.

Das Problem? Wir versuchen, ein neues Mindset wie einen Software-Download zu installieren. Zack, fertig, KI-kompetent. Spoiler: Das funktioniert nicht.

KI ist kein Tool, das man einmal lernt. KI ist eine Denkweise, die man trainieren muss – wie einen Muskel.

Und genau hier setzen die meisten herkömmlichen Ansätze aus: Sie liefern Informationen, aber sie bauen keine Gewohnheiten auf. Wenn der Workshop vorbei ist, versanden die Ideen im Tagesgeschäft. Die „zweite Wand“ schlägt zu.

Die Geschichte hinter dem Logbuch: Ein Eisberg und eine gerissene Bindung

Eigentlich dachte ich anfangs: Anna, wer braucht denn heute noch ein Buch aus Papier? Wir rufen alle nach digitalen Lösungen, nach Tools und Automatisierung. Aber ich habe in meinen Beratungen etwas Entscheidendes beobachtet: In der digitalen Flut geht die Tiefe verloren.

Wenn alles digital ist, siehst du nur das, was auf den Bildschirm passt. Du kannst schwer vergleichen, schwer zurückspringen und noch schwerer Muster in deinem eigenen Verhalten erkennen.

Deshalb wollte ich etwas Haptisches. Etwas, das auf dem Schreibtisch liegt und dich jeden Tag daran erinnert: Heute schon im Fahrersitz gesessen?

Gestern war es dann so weit. Ich war so aufgeregt, dass ich mir ein Carsharing-Auto geschnappt habe, ohne auf die Batterie zu achten (ja, auch KI-Strateginnen haben mal Blackouts). Bei der Druckerei angekommen, waren die Bücher noch „warm“. Der Kleber der Bindung war noch nicht ausgehärtet. Die Empfehlung: „Bitte 24 Stunden ruhen lassen.“

Glaubst du, ich konnte warten? Nö. Ich MUSSTE ein Exemplar öffnen. Ich wollte es „anbrechen“. Und zack – natürlich ist die Klebebindung eingerissen. Ein echter Anna-Fail. Aber dieser Riss steht für mich für die Realität: Innovation ist nicht perfekt. Sie ist ungeduldig, sie ist manchmal holprig, aber sie ist echt.

Der Rückweg war dann das eigentliche Abenteuer. Das Ersatzauto war komplett eingeeist. Ich habe 30 Minuten lang Eisbrocken zertrümmert und Fußmatten unter die Reifen gelegt, während die Kollegin aus der Druckerei mir amüsiert durch die Fensterfront zusah. Aber als ich dann endlich durch die „Eisberge“ durchbrach, war da nur noch Adrenalin. Denn mein Ziel war das Chocoversum in Hamburg.

Warum das Chocoversum 2026 direkt im "Steuerrad" startet

Warum war ich so eilig? Weil das Team vom Chocoversum im neuen Jahr direkt loslegen will. Sie sind Unternehmen No.1 für die 6-Wochen-Reflexionsmethode mit dem neuen Logbuch. 

Sie machen nicht nur „irgendwas mit KI“. Sie bauen ein AI-First Mindset auf. Das bedeutet:

  1. Lernen: Sie verstehen die Basics.
  2. Experimentieren: Alle Mitarbeitenden probieren KI überall im Arbeitsalltag aus.
  3. Verstolpern: Sie merken, wenn etwas nicht klappt – und das ist okay!
  4. Reflektieren: Sie nutzen jetzt das Logbuch, um genau diese Erkenntnisse festzuhalten.

Damit ist das Chocoversum-Team ist auf dem besten Weg, ein echtes AI-First Unternehmen zu werden, weil sie verstanden haben: Es geht nicht um das perfekte Tool. Es geht darum, dass jeder Mitarbeitende jeden Tag fragt: „Wie kann KI mir heute helfen, dieses konkrete Problem zu lösen?“

Die Methode: 6 Wochen, die alles verändern

Was unterscheidet diesen Ansatz jetzt von der klassischen „Schulung“? Ganz einfach: Kontinuität schlägt Motivation.
Meine Methode besteht aus zwei Bausteinen: dem Onboarding-Workshop und der 6-Wochen-Reflexionsphase.

1. Das Onboarding: Demos statt Folienschlacht

Wir starten nicht mit 100 Theorie-Slides. Wir starten mit dem „Warum“. Wir machen eine Selbsteinschätzung: Wo stehst du heute? Bist du Experte, Entdecker oder Gestalter? Und dann üben wir direkt das Herzstück: das KI-Reflexions-Weekly.

2. Die Reflexionsphase: Jeden Tag ein bisschen

Nach dem Workshop lassen wir die Leute nicht allein. Das Logbuch begleitet sie 6 Wochen lang durch drei Ebenen der Reflexion:

  • Täglich (5 Min): Was war heute meine wichtigste KI-Erkenntnis? Wo bin ich gestolpert? Wo hatte ich Erfolge?
  • Wöchentlich (15 Min): Welche Muster erkenne ich? Wo gewinne/verliere ich immer wieder Zeit?
  • Im Team (20 Min): Das KI-Weekly. Jedes Teammitglied teilt exakt 60 Sekunden lang eine Erkenntnis.

Dieses Format ist magisch.
Als wir das im Training geübt haben, war es ein emotionales Feuerwerk. Warum? Weil die Leute plötzlich merken: Ich bin nicht allein mit meinen Problemen. Und: Boah, Kollege X hat da eine Lösung, die mir morgen zwei Stunden Zeit spart! Das ist echtes Knowledge Sharing ohne Zwang.

Warum das Logbuch dein "Sparringspartner in der Hosentasche" ist

Ich weiß, es ist verlockend, alles in eine App zu packen. Aber das Logbuch bietet etwas, das kein Tool kann: Einfachheit und Fokus.

  • Keine Ablenkung: Keine Notifications, wenn du reflektierst
  • Visualisierung von Fortschritt: Wenn du nach drei Wochen zurückblätterst, siehst du schwarz auf weiß, wie viel du gelernt hast. Das ist der beste Schutz gegen das Imposter-Syndrom.
  • Zentrales Wissen: Es ist dein persönliches Betriebssystem für KI-Innovation.

In einer Welt, die sich immer schneller dreht, ist dieses Buch dein Anker. Es bringt dich zurück in den Fahrersitz. Du reagierst nicht mehr nur auf das, was die Technik dir vorgibt – du gestaltest aktiv, wie du sie nutzt.

Die Transformation zum AI-First Unternehmen ist keine Phase, die man mal eben „durchläuft“.

Es ist die neue Identität deiner Organisation. Es geht darum, Hürden abzubauen und den Menschen KI so zugänglich wie möglich zu machen. Ohne Kontrolle, ohne Überreden, aber mit viel Struktur und Herz.

Das Chocoversum legt jetzt los. Sie haben ihre Logbücher, sie haben ihren Plan und sie haben die richtige Einstellung: Neugier statt Angst.

Und du?

Bist du bereit, die „KI-Häkchen“-Mentalität hinter dir zu lassen? Willst du, dass dein Team nicht nur Tools kennt, sondern eine echte KI-Zuerst-Denkweise entwickelt?

Hier geht's zur Landingpage, auf der die Methode und das Logbuch im Detail beschrieben sind. Schau sie dir an, lass dich inspirieren und wenn du sagst: „Jo, Anna, genau das brauchen wir“, dann lass uns schnacken.